Bürohochhaus K26, Frankfurt

Ein neuer Turm für das umgebaute Bürohochhaus K26.

Mitten im Frankfurter Bankenviertel an der Neuen Mainzer Straße/Ecke Kaiserstraße, in direkter Nachbarschaft zur Commerzbank und der Privatbankbank Hauck & Aufhäuser, wird in Kürze der attraktive Umbau des Bürogebäudes K26 fertiggestellt. Das 1983 hier gebaute Bürohaus erfüllte schon lange nicht mehr die heutigen Anforderungen an ein modernes, flexibles und wirtschaftliches Bürogebäude. Aus diesem Grunde entschied sich der Bauherr, die Hauck Grundstücks-GmbH & Co. KG durch Auftragsvergabe an die hp developments GmbH, für einen kompletten Umbau und Aufstockung des Gebäudes bis auf eine Gesamthöhe von 75 m.

Gemäß der Planung des Frankfurter Büro Köhler Architekten BDA wurden in einem ersten Schritt die alten Turmetagen bis an die Sohle abgetragen und das restliche sechsgeschossige Sockelgebäude bis auf den Rohbau entkernt. Die geplante Aufstockung des Turmes erforderte konstruktive Verstärkungen im Sockelbaukörper und in den Fundamenten. Die gesamten geplanten Umbaumaßnahmen dienten einer deutlich verbesserten Ausnutzung der Büroflächen; des weiteren wurden großflächige Ladenflächen im Erdgeschoß mit einer Fußgängerarkade entlang der Neuen Mainzer Landstraße geschaffen.

Das fertiggestellte Hochhausgebäude stellt einen in die gewachsene Umgebung integrierten Solitärbau dar. Die Architekten haben die Struktur der Lochfassade des zuvor bestehenden Gebäudes in verfeinerter Form wieder aufgenommen und auf das gesamte Bauwerk übertragen. Die Fassadenverkleidung ist mit fein geschliffenem roten Granit ausgeführt. Der Turm wird durch eine aus dem Steinkörper um 40 cm auskragende Glasfassade betont, die beiden obersten Etagen bilden mit einem Kranz aus hochformatigen tiefer eingesetzten Fensterelementen in der Steinfassade den Gebäudeabschluss. Optisch ebenfalls zusammengefasst wurden die beiden ersten Etagen des Sockelgebäudes, die sich nun strukturell an die Nachbarbebauung in der Kaiserstraße anpassen.

Die Fassadenelemente sind als Pfosten-Riegel-Konstruktion konzipiert, das Profilsystem wurde speziell hierfür in Zusammenarbeit zwischen den Planern und der ausführenden Fassadenfirma entwickelt. Als zu öffnende Fensterelemente wurde eine Senk-Klapp-Konstruktion gewählt, die eine gute Frischluftzufuhr gewährleistet und gleichzeitig guten Schutz gegen Schlagregen bei geöffnetem Fenster bietet. Die Anordnung der Öffnungsflügel sieht dabei mindestens eine Lüftungsmöglichkeit je Zellenbüro vor.

Die Fenster und die imposante Glasfassade erhielten keinen außenliegenden Sonnenschutz. Die Architekten entschieden sich – auch aufgrund der Berechnungen des Fassadenplanungsbüros a+f – für ein Sonnenschutzglas und einen innenliegenden Blendschutz. Die Entscheidung fiel nach intensiver Beratung und Bemusterung durch die Fachleute der FLACHGLAS Wernberg GmbH auf das Sonnenschutzisolierglas INFRASTOP Brillant 50/25. Dieses Glas der Flachglas MarkenKreis GmbH weist den Wünschen der Architekten entsprechend einen neutralen Farbton auf und verfügt mit nur 25 % Gesamtenergiedurchlässigkeit über einen hervorragenden g-Wert. Passend zum Isolierglas wurde für die Brüstungsbereiche des Glasturmes die farblich hervorragend angepasste Fassadenplatte E100 gewählt.

 

 

Objekt – Daten

Bauherr:
_ Hauck Grundstücks-GmbH & Co. KG, Frankfurt

Bauherrenvertretung:
_ hp developments GmbH, Frankfurt

Architekt und Bauleitung:
_ Köhler Architekten BDA, Frankfurt

Fassadenplanung:
_ a+f Architektur + Fassadenplanung, Frankfurt

Ausführung Generalunternehmer:
_ Wiemer & Trachte AG, Frankfurt

Ausführung Fassade:
_ Dobler Metallbau GmbH, München

Glasproduzent:
_ FLACHGLAS Wernberg GmbH, Wernberg-Köblitz

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Durch die Aufstockung des Gebäudes auf eine Gesamthöhe vo 75 m ragt der neue Turm selbstbewusst in den Frankfurter Banken- und Bürohimmel.

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Das Profilsystem der Pfosten-Riegel-Konstruktion wurde von den Planern und der ausführenden Fassadenfirma speziell für dieses Objekt entwickelt.

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Angepasster Einzelgänger: Der Solitärbau integriert sich in die gewachsene Umgebung.

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Für den Umbau des Bürogebäudes K26 wurden die alten Turmetagen bis an die Sohle abgetragen.

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Eingebauter Sonnenschutz: Das Sonnenschutzisolierglas der imposanten Glasfassade hat einen hervorragenden g-Wert.