channel tower, Hamburg-Harburg

Wie ein Kliff in der See.

Er ist das moderne Wahrzeichen des channel hamburg: Wie ein Kliff in der See erhebt sich der in nur einem Jahr geplante und errichtete channel tower über die Kanallandschaft Harburgs. Seine flexible innere Disposition sorgt in Verbindung mit großflächigen Verglasungen für helle, attraktive Büroräume mit zum Teil spektakulärer Aussicht.

Mit seinen 80 m Höhe bringt er gekonnt den berechtigten wirtschaftlichen Optimismus einer aufstrebenden Region zum Ausdruck. Seine zeichenhafte Form entstand nach Aussagen des Architekten Prof. Bernhard Winking „als Metamorphose aus Industriearchitektur und moderner Architektur für High-Tech-Unternehmen und moderne Büroarbeit“.

Die Fassaden des channel towers leben von dem Kontrast zwischen dunklem Klinker und transparentem Glas. Dieser Kontrast wird zum einen wirksam in der Lochfassade selbst und zum anderen in dem spannenden Zusammenspiel des klassischem Sockelgebäude mit der leichten Glas/Aluminium-Konstruktion des aufragenden Turms. Dabei ist der channel tower kein Solitär an sich, vermittelt er doch durch die dynamisch ansteigende Dachlinie der äußeren Fassade des Sockelgebäudes mit der bereits bestehenden, Straßen begleitenden Bebauung.

Die vom Architekten entwickelte Form des Towers bietet vielfältige Außenansichten und interessante Raumvarianten im Innern. Die Mieteinheiten sind durchgängig flexibel gehalten, so dass sie als Großraum-, Gruppen- oder Einzelbüros genutzt werden können. So verzichtet der channel tower auf kostspielige Gebäudetechnik und auf aufwändige Innenausstattung – verbunden mit der Option eines weiteren Ausbaus durch den Mieter. Auch für kleinere Firmen wird das Gebäude dadurch interessant, zumal Teilungen bis hinunter auf 200 m² Fläche möglich sind.

Wegen des Verzichtes auf Klimatisierung und Außenbeschattung muss die Verglasung neben der Tageslichtführung auch die Sonnenschutz-Funktion übernehmen. Um eine möglichst neutrale An- und Durchsicht mit wirksamem Sonnenschutz zu verbinden, entschied man sich für eine kombinierte Sonnenschutz/Schallschutz-/ Wärmedämm-Isolierverglasung INFRASTOP® Brillant 66/33. Im Sockelbereich verwendete man in Teilbereichen wegen der hohen Verkehrsbelästigung einen PHONSTOP® Typ, mit dem ein hoher Schalldämmwert von 52 dB erreicht wird.

 

Objekt – Daten

 6-7  7-7
Lageplan Tower  Querschnitt Tower

 

Bauherr und Generalunternehmer:
_ H.C. Hagemann GmbH & Co.KG, Arne Weber, Hamburg

Architekten:
_ Prof. Bernhard Winking Architekten BDA, Hamburg

Projektleiterin:
_ Dipl.-Ing. Kerstin Petter

Metallbau:
_ Geerds Metallbau GmbH, Hamburg

Glasgroßhandel:
_ Glaszentrum Berlin, Berlin

Basisglasherstellung:
_ Pilkington Deutschland AG, Gelsenkirchen

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Büroraum mit Aussicht: Durch neutrale, hochlichtdurchlässige Sonnenschutz-Verglasungen bietet sich den Mietern ein eizigartiger Panoramablick.

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Der channel tower lebt vom Kontrast zwischen dem soliden Naturstein-Sockelgebäude und der Leichtigkeit des Glaszylinders.

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Schiffsbug, Leuchtturm oder Fels in der Brandung: der channel tower weckt Assoziationen.

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Eines der vielen Gesichter des Gebäudes, das aus unterschiedlichen Standorten immer neue Perspektiven bietet.