KölnTriangle, Köln-Deutz

Weitblick am rechten Rheinufer.

Der KölnTriangle ist das neue Wahrzeichen von Köln-Deutz. Direkt am Rhein und vis-a-vis zum Kölner Dom gelegen, repräsentiert der 103 Meter hohe Turm die Möglichkeiten moderner Glasarchitektur auf eindrucksvolle Weise. Viele erfolgreiche Unternehmen haben den Standortvorteil des KölnTriangle bereits für sich entdeckt: So gehören „Die Bahn” und die „EASA” (European Aviation Safety Agency) zu den zufriedenen Mietern.

Die gelungene Symbiose aus intelligenter Architektur, Hightech-Ausstattung, verkehrsgünstigem Standort und intelligenten Services machen den KölnTriangle einzigartig. Die Rheinische Zusatz -Versorgungskasse ließ diesen beeindruckenden Bürokomplex im partnerschaftlicher Zusammnearbeit schlüsselfertig realisieren. Die Sieger des vorangegangenen Wettbewerbs, die Züblin AG und das Architekturbüro Gatermann und Schossig, setzten ihre Ideen für eine gläserne Fassade eindrucksvoll um und arbeiteten in allen Phasen der Fassadenplanung eng mit der Fassadenfirma und dem Glashersteller zusammen.

Der achtstöckige Sockel des Hochhauses wurde in Pfosten-Riegel-Bauweise in Kombination mit Fenstern, Fensterbändern und Betonsandwichelementen an die bestehenden Gebäude der ersten beiden Bauabschnitte angepasst. Darüber erstreckt sich die weithin sichtbare gläserne Außenhülle des Turms, die mit ihrer Form eines gleichschenkligen Dreiecks, dessen Seiten sich gleichförmig nach außen aufbiegen, das Erscheinungsbild prägt. Der Turm wurde mit einer elementierten Fassade versehen, die Südseite als aufwändig gestaltete, begehbare Doppelfassade. Die Filigranität dieser Konstruktion konnte mit punktgehaltenen Scheiben des Systems Puntodur erzielt werden.

Transparenz und Neutralität in der Fassade wurde durch die Verwendung von Weißglas (Pilkington Optiwhite) erzielt, das bei allen Verglasungen zum Einsatz kam. Da die Verglasungen generell über die volle Raumhöhe ausgeführt worden sind, mussten diese absturzsichernd gem. Kategorie A der TRAV ausgeführt werden. Auf der Nordost- und Nordwestseite entschied man sich für das hochselektive Sonnenschutzglas INFRASTOP Neutral 50/25, im Bereich der Innenschale der Südseite für ein Wärmedämmglas (Thermoplus SN). In enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme wurden die vorgesehenen Sonnenschutzsysteme sowie die Verglasungsarten festgelegt, um den Anforderungen des sommerlichen Wärmeschutzes gerecht zu werden.

Die Kompetenz eines Glasherstellers war insbesondere bei der Ausführung der punktgehaltenen Scheiben der Außenhülle der Doppelfassade gefragt, ging es hier doch einerseits um ein Minimum an Scheibenstärke und Gewicht, andererseits um das vom GU angestrebte hohe Niveau bei der Sicherheit, das über die baurechtlichen Anforderungen und Nachweisführungen hinausging.

Durch den Einsatz des speziellen Verbundglases SIGLAPLUS S wurde dieses Niveau erreicht. Hier konnte der Glashersteller Flachglas Wernberg von seiner Erfahrung in der Glasproduktion für den Automobilbau profitieren. Statt der üblichen PVB-Folie wurde bei SIGLAPLUS eine Spezialfolie (Sentry-Glas Plus von DuPont) eingesetzt, für die eine Zulassung im Einzelfall erwirkt wurde.

 

Objekt – Daten

Bauherr:
_ Rheinische Versorgungskasse, Köln

Generalbauunternehmen:
_ Ed. Züblin AG, NL Köln

Architekt:
_ Gatermann und Schossig Generalplanung, Köln

Fassadenplanung:
_ Ed. Züblin AG, Zentrale Technik, Abt. SFB Fachbereich Fassadentechnik, Stuttgart

Fassadenbau:
_ Schmidlin AG, Aesch/Schweiz

Glaslieferung:
_ Pilkington Deutschland AG
_ Flachglas Wernberg GmbH

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Die Großformate der Fassadengläser -ohne störende Rahmen- und Profilleisten- bieten ungetrübte Ausblicke in die Natur und erfüllen als Sicherheitsglas die nötigen Anforderungen an die Absturzsicherung.

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Es galt ein Glas zu finden, welches die Lichtdurchlässigkeit soweit reduziert, dass die hochempfindlichen keltischen Exponate im Innern des Museums zuverlässig geschützt werden.

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Als klar konturierter Baukörper fügt sich das Museum in die weite Landschaft ein

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Als klar konturierter Baukörper fügt sich das Museum in die weite Landschaft ein